Welche Haarentfernungsmethode ist die beste?

Egal ob Mann oder Frau, für viele Menschen ist Körperbehaarung lästig und nicht mehr zeitgemäß. Trotzdem sollte jeder selber entscheiden, was ihm/ihr besser gefällt. Manche mögen’s behaart, andere mögen’s haarlos.

Wenn du zu den Menschen gehörst, die eine glatte Haut bevorzugen, gibt es unterschiedliche Methoden der Haarentfernung, die du in Erwägung ziehen kannst. Im Vorfeld sollte dir klar sein, ob du eine kurzfristige, langfristige oder dauerhafte Lösung für die Behaarung finden möchtest.

Wir haben uns die besten Methoden zur Entfernung der Härchen am Körper angesehen und ein Fazit gezogen.


1. IPL (Intense Pulsed Light) & Laser

Langfristige HaarentfernungWer eine längerfristige Methode sucht, der hat bestimmt schon von der Haarentfernung mittels IPL oder Laser gehört. Was aber sind die wesentlichen Unterschiede zwischen den beiden Varianten?

Bei IPL werden die Haarwurzeln durch Lichtimpulse verödet, damit kein Haar mehr nachwachsen kann. Diese Methode wird im Kosmetikstudio angeboten, mittlerweile gibt es aber auch schon sehr gute IPL-Geräte für Zuhause. IPL-Geräte eignen sich normalerweise für die Behandlung am ganzen Körper. In den meisten Fällen werden IPL-Haarentferner an Armen, Beinen, Brust, Rücken und in der Bikinizone angewendet.

In der Regel sollte man alle 2 bis 3 Wochen eine IPL-Session einlegen, um dauerhaft haarfrei zu sein.

Dieser Wert ist abhängig vom Hersteller, aber auch vom Haut- und Haartyp! Im Allgemeinen lässt sich sagen: Bei roten, weiß-grauen oder hellblonden Haaren ist die IPL-Behandlung nicht wirksam. Auch für sehr dunkle Haut ist sie nicht geeignet, da sie Hautschäden verursachen kann, wie z.B. Blasen oder schlimmere Hautreizungen.

Die IPL-Technik ist also, egal ob im Studio oder Zuhause, eine sehr gute Alternative zur Laser-Technik.

Diese wird bis dato nur von einigen Arztpraxen angeboten und ist auch um einiges teurer. Wie bei der IPL-Technik wird hier Energie freigesetzt, aber beim Laser ist dieser Lichtimpuls um einiges stärker, daher darf er auch nur von Ärzten angewendet werden.

Mit dem Laser kann der ganze Körper behandelt werden, aber auch hier sind mehrere Sitzungen nötig. Dieser Wert variiert von Praxis zur Praxis und hängt vor allem von der eingesetzten Lasertechnologie – und wiederum – vom Haut- und Haartyp ab!

Die Laser-Methode wird also meistens von Hautärzten angeboten und ist die teuerste (aber effektivste) Möglichkeit zur dauerhaften Haarentfernung. Dabei werden die Haarwurzeln durch einen schwachen Laserstrahl zerstört, sodass keine Haare mehr nachwachsen.

Beide Methoden eignen sich also zur dauerhaften Körperhaarentfernung, sind aber auch die beiden kostenintensivsten Varianten. Nach dem Einsatz von IPL oder Laser sollte intensive Sonneneinstrahlung über 2 bis 3 Wochen hinweg vermieden werden.

Natürlich sollte man sich bei der IPL-, aber auch bei der Laser-Methode darüber im Klaren sein, dass die Haut neue Haarwurzeln bilden kann und das Prozedere dann von Neuem beginnt. Nähere Auskünfte über die richtige Vorgehensweise erhaltet man natürlich bei den jeweiligen Herstellern, Kosmetikstudios und natürlich in den jeweiligen Ordinationen.

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2. Epilieren

Langfristige HaarentfernungEine weitere empfehlenswerte Methode der Haarentfernung ist die Behandlung mit einem Epilierer. Es gibt unterschiedliche Epilierer zu kaufen, die sich meist bei den Aufsätzen und Größen unterscheiden.

Ein Epilierer besteht aus vielen kleinen Pinzetten, Federn oder auch Rundscheiben, welche die Härchen an der Haarwurzel aus der Haut ziehen.

Für die Anwendung mit einem Epilierer spricht in erster Linie die gründliche Entfernung der Haare samt der Haarwurzel, als auch die langfristige Verwendung des Epiliergerätes. Inzwischen können moderne Epiliergeräte zur Haarentfernung auch im Intimbereich verwendet werden.

Im Durchschnitt hat man mit dem Epilierer mindestens 2 bis 4 Wochen eine Ruhe vor den lästigen Härchen. Dieser Wert variiert von Hersteller zu Hersteller und ist auch vom Haut- und Haartyp abhängig.

Bevor man mit dem Epilieren beginnt, sollte die Haut auf alle Fälle fettfrei sein. Am besten ist es, wenn direkt nach dem Duschen oder Baden epiliert wird, da die Haut dann schön weich ist und die Haare besser entfernt werden können.

Die beste Vorbereitung für das Epilieren ist jedoch ein Peeling, welches die Haut nicht nur weich macht, sondern auch abgestorbene Hautschuppen entfernt.

Der Epilierer sollte langsam über die Haut bewegt werden – immer entgegen der Haarwuchsrichtung! Da die Epilation Schmerzen hervorrufen kann, sollten immer wieder Pausen eingelegt werden. Eine Kühl-Kompresse kann die Haut direkt nach dem Epilieren wieder beruhigen.

Diese Methode ist eine längerfristige Methode der Haarentfernung.

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3. Nass- & Trockenrasur

Zur klassischen Rasur zählen entweder die Nass- oder die Trockenrasur. Die meisten Menschen entfernen ihre Haare mit einem Rasierer, da das schnell und unkompliziert geht.

Bei der Nassrasur wird meist ein herkömmlicher Einmal-Rasierer verwendet. Hierbei ist es wichtig, Rasiergel oder Rasierschaum zu verwenden, um Hautirritationen zu vermeiden.

Rasiert werden sollte immer mit dem Strich, also in Wachstumsrichtung der Körperhaare. Somit wird die Gefahr einer unabsichtlichen Verletzung minimiert. Nach der Rasur kann man eine Lotion oder Creme auf den rasierten Bereich auftragen, um die Haut zu beruhigen.

Für die Trockenrasur kommt ein elektrischer Rasierer zum Einsatz. Die Haut sollte vor der Anwendung komplett trocken sein. Neuere Geräte sind bereits wasserdicht und können entweder für die Trocken- als auch für die Nassrasur verwendet werden.

Bei der Trockenrasur sollte beachtet werden, dass nicht bereits beim ersten Anlauf glatt rasiert werden muss.

Der Trockenrasierer sollte leicht gegen die Haut gedrückt und in kreisenden Bewegungen in Richtung des Haarwuchses bewegt werden. Das bedeutet: Immer „mit dem Strich“ rasieren. Anschließend kann man (nach ca. 2 Anläufen) glatt rasieren. Nach der Rasur empfiehlt es sich, eine Lotion oder Creme aufzutragen.

Nach einer Rasur (egal ob trocken oder nass) bleibt die Haut allerdings nur 2 bis 3 Tage glatt. Die tatsächliche Dauer hängt davon ab, was für ein Haartyp man ist und wie schnell die Haare nachwachsen. Somit ist die Rasur eine sehr kurzfristige Methode.

Wichtig ist, dass man einen qualitativ hochwertigen elektronischen Rasierer nützt, hier empfiehlt sich ein Blick in unsere Vergleichstabelle.

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4. Waxing & Sugaring

Langfristige HaarentfernungBei Waxing handelt es sich um eine unangenehme und mehr oder weniger schmerzhafte Prozedur. Dazu müssen die Härchen mindestens einen halben Zentimeter lang sein, damit das Wachs daran haften kann.

Der mit Wachs beschichtete Streifen wird auf die trockene, fettfreie Haut gelegt und nach wenigen Minuten mit einem Ruck gegen die Haarwuchsrichtung wie ein Pflaster abgezogen.

Dabei werden die Haare mit der Wurzel ausgerissen. Das ist meistens schmerzhaft, aber dafür bleibt die Haut etwa 4 Wochen seidenglatt.

Beim Sugaring wird die Zuckerpaste auf die Härchen geschmiert und anschließend in Haarwuchsrichtung abgezogen. Da hier aber in die Haarwuchsrichtung gearbeitet wird, ist diese Methode etwas weniger schmerzhaft. Nach der Behandlung sollten die enthaarten Stellen mit kühlendem Aloe Vera Gel eingecremt werden.

Waxing oder Sugaring wird meist professionell im Kosmetikstudio durchgeführt, es ist aber natürlich auch Zuhause möglich. Auf dem Markt gibt es unterschiedliche Varianten (Warmwachs und Kaltwachs oder Zuckerpasten), wobei die Mehrheit der Leute daheim meist Kaltwachs verwendet.

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Diese beiden Methoden zählen somit zu denen mit einem längerfristigen Effekt. Nach dem Waxing/Sugering wachsen die Haare auch weicher nach. 24 Stunden nach dem Sugaring oder Waxing sollte man nicht ins Solarium gehen und intensive Sonnenbäder vermeiden.

5. Enthaarungscreme

Last but not least: Die Entfernung der Körperhaare mittels Enthaarungscreme. Dies empfiehlt sich in erster Linie bei einer stärkeren und flächendeckenden Behaarung.

Enthaarungscremes können jedoch allergische Reaktionen hervorrufen. Es empfiehlt sich daher, die Enthaarungscreme an einer anderen Körperstelle (beispielsweise auf dem Arm) zu testen, damit man sieht wie der Körper reagiert.

Zu beachten ist, dass Enthaarungscremes vor allem im Intimbereich nur mit absoluter Vorsicht angewendet werden sollten! Sie können die empfindliche Haut an der Scheide, den Schamlippen oder am After stark reizen.

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Solche Cremes weichen in der Regel die Härchen bis zu zwei Millimeter unter der Hautoberfläche auf, ohne dabei die Wurzel zu zerstören. Die Haare wachsen daher innerhalb von 4 bis 10 Tagen wieder nach.


Fazit: Beste Haarentfernungsmethode

Um einen langfristigen Effekt zu ermöglichen, eignet sich vor allem die IPL- oder die Laser-Technik. Letztere wird nur vom Arzt durchgeführt, IPL-Geräte gibt es mittlerweile jedoch auch für Zuhause.

Auch Epilierer eignen sich zur langfristigen Körperhaarentfernung. Diese sind auch praktisch in der Anwendung und man kann aus einer Vielzahl an unterschiedlichen Epiliergeräten auswählen.

Schnelle und unkomplizierte Methoden sind die Trocken- und die Nassrasur. Damit ist man aber nur max. drei Tage (je nach Haartyp) haarfrei, bevor die ersten Stoppeln wieder sichtbar werden.

Waxing, Sugaring oder Enthaarungscremes kommen bei der Haarentfernung auch oft zum Einsatz, allerdings sind diese Methoden mit Schmerzen verbunden, bzw. die Enthaarungscreme kann zu Hautreizungen führen.

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